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Ihnen hab ich die Rettung des Kindes zu danken! Indessen blieb er, weil er sie nicht ängstigen mochte. Sie hatte Rosalie zu Bett geschickt. Bald erschien der Tag, ein milder, grauer Tag, über dem die Dächer bleichenden Schnee.

Sie liebt mich mit Leidenschaft, mit 12 einer Eifersucht, die ihr die Tränen in die Augen treibt, wenn ich ein anderes Kind liebkose. Kollege Bodin hat sie in Behandlung, nicht wahr?

Ich will mit ihm reden. Wir wollen eine energische Behandlung festsetzen. Sie steht in dem Alter, wo sich die Gesundheit des Weibes entscheidet.

Wie danke ich Ihnen für die viele Mühe, die Sie gehabt haben! Das Kind schlief mit rosigem Gesicht, ein schwaches Lächeln auf den Lippen.

In dem beruhigten Zimmer schwebte eine schläfrige Stille; alles ermattete in dem schwachen, durch die Scheiben dringenden Tageslichte. Helene stand wieder in der Bettgasse.

Der Doktor hielt sich am anderen Bettrande. Und zwischen ihnen schlummerte, leicht atmend, Jeanne. So gesund und stark war sie. Sie lächelte in ihrer ruhigen, freundlichen Weise zurück.

Ihre herrliche Gesundheit machte sie glücklich. Wenn sie langsam den Kopf wandte, gewann ihr Profil die ernste Reinheit einer Statue.

Sie hatte ein rundes, ein wenig starkes Kinn, das ihr ein verständiges und entschlossenes Aussehen gab. Der Schal war gänzlich herabgeglitten.

Eine dicke Flechte goldbrauner Färbung fiel auf die Schulter und verlor sich im Busen. Sie selbst prüfte ihn einen Augenblick lang.

Und so blieben sie Angesicht in Angesicht stehen, zwischen sich die entschlummerte Jeanne. Das Kind hatte allzu schwachen Atem.

Da zog Helene langsam ihren Schal wieder herauf und verhüllte sich, während der Doktor seinen Rockkragen zuknöpfte. Als die Schlafende die Augen geöffnet hätte, sah sie den Arzt und wurde unruhig.

Du bist krank gewesen, der Mann ist unser Freund! Bin ich müde — Gute Nacht, Mütterchen! Wenn er dein Freund ist, wird er auch mein Freund werden!

Helene lauschte dem Atem des Kindes, dann verlor sie sich, auf dem Bettrande sitzend, in wirres Sinnen. Die Lampe, welche sie auszulöschen vergessen, brannte in den hellen Tag hinein.

Die unsanfte Art, mit der sie ihn gezwungen hatte, ihr zu folgen, und die an Jeannes Bett verbrachte Nacht setzten sie in Verlegenheit, da ihr solcher Dienst weit über die gewöhnliche Besuchspflicht eines Arztes hinauszugehen schien.

Indessen zögerte sie noch zwei Tage aus Gründen, die sie nicht hätte angeben können. Eines Morgens traf sie ihn und versteckte sich wie ein Kind.

Ihr ruhiges und grades Gemüt lehnte sich gegen diese in ihr Leben dringende Störung auf. Jeanne hatte sich völlig erholt. Doktor Bodin, der sehr beunruhigt gewesen war, hatte vom Doktor Deberle mit der Achtung eines armen, alten Stadtbezirksarztes für einen jungen, reichen und schon berühmten Kollegen gesprochen.

Übrigens, setzte er rasch hinzu, ein gar stattlicher Herr. Er würde sich schmeicheln, mit diesem Kollegen über die teure Gesundheit seiner kleinen Freundin Jeanne zu beraten.

Gegen drei Uhr stieg Helene mit ihrem Töchterchen die Treppe hinunter; sie brauchten nur wenige Schritte in der Rue Vineuse zu tun, um vor der Tür des benachbarten Wohnhauses zu läuten.

Beide gingen noch in tiefer Trauer. Der Diener hatte sie in einen kleinen Saal mit Resedavorhängen und gleichfarbigen Polstermöbeln geführt.

Er blieb stehen und wartete. Sie hatte im Winkel des Kamins eine junge, auf schmalem Sofa sitzende Dame bemerkt, die mit ihren Kleidern dessen ganze Breite verdeckte.

Es handelte sich also um einen Besuch. Warum hatte sie nicht nach dem Arzt gefragt? Sie stirbt mit einem Realismus! Da sehen Sie! So durchbohrt sie sich das Korsett, wirft den Kopf zurück und wird ganz grün Ich versichere Sie!

Mein Mann ist nicht da. Aber, glauben Sie mir, ich werde mich sehr, sehr glücklich schätzen Bitte, nehmen Sie doch Platz! Ja, ich empfange samstags.

Da führt Pierre alles in den Salon. In der vergangenen Woche hatte er mir einen alten Oberst zugeführt, der das Zipperlein hatte. Sie war eine verarmte alte 17 Freundin, die schon an Frau Deberles Wiege gestanden hatte.

Es trat eine Pause ein. Helene warf einen Blick auf den Reichtum des Salons mit den schwarz und goldenen Vorhängen und Polstern, die Sternenglanz verbreiteten.

Blumen standen in Fülle auf dem Kamin, dem Klavier, auf den Tischen; und durch die Fensterscheiben drang das helle Licht des Gartens, dessen entlaubte Bäume und kahlen Rasen man sah.

Es war sehr warm, Dampfheizungstemperatur. Im Kamin lag ein einziges Scheit und verkohlte. Sie war klein, füllig, langsam und graziös.

In all diesem Gold leuchtete unter der dichten, dunklen Frisur ihr blasser Teint im Widerschein des im Feuer vergoldeten Silbers.

Helene fand sie bewundernswürdig. Gott sei Dank, jetzt scheint ja das liebe Kind wieder munter zu sein. Niemals hatte sie ein Weib mit einer so königlichen Miene, in solchem schwarzen Kleide, welches die hohe und strenge Witwengestalt verhüllte, gesehen.

Die kleine Nannie ist herrlich gewesen, herrlich! Frau Deberle ging ihnen entgegen. Nun hörte man rasches Geplapper von Flötenstimmen. Wir können nicht Platz nehmen.

Wir müssen noch in zwei Dutzend Häusern Besuch machen. Nun wurden die Flötenstimmen, um ein weniges schärfer, wieder laut. Der Salon fiel in seine frühere Ruhe zurück.

Auf dem Kamin verströmten Hyazinthen durchdringenden Wohlgeruch. Einen Augenblick hörte man das Zanken einer Schar Sperlinge, die sich auf einem Rasenfleck herumbalgten.

Frau Deberle zog den gestickten Tüllvorhang am Fenster ihr gegenüber hoch. Dann setzte sie sich wieder mitten in das Gold ihres Salons.

Sie schien deren Geschichte teilweise zu kennen, wahrscheinlich durch den Klatsch in dem ihr gehörenden Hause.

Mit taktvoller Kühnheit, in die sich sogar Freundschaft zu drängen schien, erzählte Helene von ihrem Manne, von jenem schrecklichen Tode in einem Gasthofe, dem Hotel du Var in der Rue Richelieu.

Waren noch niemals vorher in Paris gewesen? Die Krankheit, welche ihren Mann hinraffen sollte, war ganz plötzlich zum Ausbruch gekommen, am Morgen nach ihrer Ankunft, grade als sie zusammen hatten ausgehen wollen.

Und acht Tage lang war sie mit dem todkranken Manne eingesperrt geblieben. Während sie ganz Paris unter ihrem Fenster hatte toben hören, war sie auf sich allein angewiesen, verlassen, einsam.

Sie sprach von der tiefen Liebe, welche ihr Mann für sie gefühlt, als sie noch bei ihrem Vater, dem Hutmacher Mouret, in der Rue des Petites in Marseille wohnte.

Sie verschwieg nicht den hartnäckigen Widerstand der Familie Grandjean, einer reichen Zuckersiederfamilie, welcher die Armut des Mädchens ein Dorn im Auge war.

Helene berichtete auch von der stillen und heimlichen Hochzeit, von ihrem eingeschränkten, kümmerlichen Leben, das sich erst besserte, als ein Oheim starb, der ihnen zehntausend Franken Rente verschrieben hatte.

Helene schien gar nicht hingehört zu haben. Eine junge Frau erschien, behutsam und verlegen. Frau Deberle erhob sich kaum. Es war eine der unter ihrem besonderen Schutze stehenden Personen, die sich für irgend etwas bedanken wollte.

Sie blieb nur wenige Minuten und zog sich mit einer Verbeugung zurück. Nun begann Frau Deberle die Unterhaltung von neuem. Seine Mildtätigkeit machte ihn zum beliebtesten und gern gehörten Priester des Stadtviertels.

Sobald ihm mein Unglück zu Ohren gekommen war, hat er keine Mühe gescheut. Herr Rambaud war ebenfalls ein Bekannter meines Mannes.

Er verdient, glaube ich, viel Geld. Ihr feines Gesichtchen drückte Schmerz aus, als ob ihr alles leid täte, was hier gesprochen wurde.

Da sind Bilderbücher, mein Kind — auf dem Schränkchen da! Helene, umstrickt vom Wohlbehagen, in dessen Mitte sie weilte, rührte sich nicht; sie war bei Besuchen hartnäckig und blieb gern stundenlang sitzen.

Der Kreis vorm Kamin erweiterte sich. Alle Damen sprachen auf einmal. Eine andere beklagte sich bitter über die Ammen; man fände keine einzige anständige Frauensperson mehr unter ihnen.

Dann kam die Unterhaltung auf die Näherinnen. Zwei Damen tuschelten halblaut, und als Stille eintrat, hörte man drei, vier Worte: alle begannen zu lachen und fächelten sich mit den Fächern Kühlung zu.

Ein langer junger Mensch trat ein, der sehr gewählte Kleidung trug. Gestern im Vaudeville? Sie ist wunderbar, wenn sie sich in ihr Korsett sticht und den Kopf zurückwirft.

Realismus wäre sehr schnell gesagt. Aber der junge Mann wollte von Realismus gar nichts hören. Realismus verdirbt die Kunst.

Er hatte mechanisch eine Blume aus einem Topfe gepflückt und kaute sie. Als Frau Deberle zurückkam, fand sie Helene im Salon stehend. Jeanne drängte sich dicht an ihre Mutter und zog sie mit zuckenden, schmeichelnden Fingern zur Tür.

Bitten Sie Fräulein Smithson, Lucien hereinzuführen! Ein hübsches Mädchen von sechzehn Jahren trat ein, gefolgt von einem Greise mit dickem, rotem Gesicht.

Guten Tag, Vater! Seit dem Tode seiner Frau führte er seine jüngste Tochter auf der Suche nach einer guten Partie überall hin.

Sie stand vor einem Spiegel, damit beschäftigt, eine rebellische Locke an ihren rechten Platz zu bringen. Pauline zog nach Art verzogener Kinder einen Flunsch.

Nichts darf man sehen! Ich bin mit Papa gegen zwölfe bis ans Tor gegangen, um zu erfahren, wie das Stück abgelaufen sei. Er fand es ausgezeichnet.

Das hat gar kein Ende genommen Frau Deberle richtete rasch ein paar Worte auf englisch an sie, und machte sie herunter, weil sie so lange auf sich habe warten lassen.

Du sollst dem kleinen Fräulein da guten Tag sagen. Er war noch keine sieben, dick, untersetzt und wie eine Puppe angezogen. Er richtete einen fragenden Blick auf sie und tat noch einen Schritt weiter, den Hals zwischen den Schultern, mit den leicht gerunzelten Brauen.

Verstohlen blickten die Schelmenaugen. Die Kleine hatte ihre Mutter noch nicht losgelassen. Mit gesenktem Kopfe beobachtete sie Lucien mit der ängstlichen Miene eines nervösen, wenig an Gesellschaft gewöhnten Kindes, das bereit ist, beim ersten Annäherungsversuch davonzulaufen.

Der dumme Junge! Das Kind richtete die Augen auf ihre Mutter, dann war's, als ob das schüchterne Wesen des kleinen Jungen ihr Herz gewönne. In plötzlicher Zärtlichkeit lächelte sie lieblich und ihr Gesicht hellte sich auf.

Er hätte sie nun gern wieder küssen mögen Helene verabschiedete sich und schritt, begleitet von Frau Deberle, zur Tür. Herr Letellier hatte ein Fenster geöffnet und betrachtete einen schon knospenden Fliederstrauch.

Pauline spielte mit ihrem kleinen Neffen Lucien zwischen den durch die Besuchsgäste aus der Ordnung gerückten Stühlen und Sesseln. Mein Mann hat mir von Ihnen erzählt.

Ich fühlte mich gleich zu Ihnen hingezogen. Ihr Unglück, Ihre Einsamkeit Juliette gestand den Grund solcher raschen Freundschaft.

Ihre Schönheit schuf ihr keine Unruhe. Sie rief Jeanne, die aufmerksam dem Spiele Luciens mit Pauline zusah. Frau Deberle hielt das kleine Mädchen noch einen Augenblick zurück.

Später waren diese Dienstagsbesuche zur Regel geworden. Die Gäste fanden sich pünktlich um sieben Uhr mit der ruhigen Erwartung ein, die eine gern geübte Pflicht verleiht.

Ihre Blicke schweiften über Paris, über das sich dichter Schatten breitete. Es war schon völlig finster, als Rosalie mit der Lampe hereinkam.

Sie werden schon kommen. Ein alter Schulfreund vom Seminar, der Pfarrer in einem Dorfe bei Orleans war, hatte sie ihm empfohlen. Sie war untersetzt und dick, hatte ein rundes Gesicht, schwarzes grobes Haar, eine breitgedrückte Nase und einen roten Mund.

Ich bin recht krank gewesen. Das Kind hätte nichts davongetragen? Die Mutter lächelte. Jeder Dienstag brachte das gleiche Tischgespräch.

Aber heute plauderte man natürlich vom Doktor Deberle. Er nannte ihn einen Mann von gradem Charakter, mildtätigem Herzen, einen sehr guten Vater und Ehemann, der in jeder Hinsicht das beste Beispiel gebe.

Frau Deberle dagegen wäre eine ausgezeichnete 30 Dame, trotz ihrer etwas lebhaften Umgangsformen, die sie ihrer Pariser Erziehung verdanke.

Mit einem Worte: ein reizendes Ehepaar. Helene schien glücklich, sie hatte die Leute ebenso beurteilt. Es schlug zehn Uhr. Jeanne war auf einem Stuhl in der Kammer bereits eingeschlafen.

Sie hatten mancherlei Gespräche zusammen, besondere Geschäfte, von denen sie niemals vor den Leuten sprachen. Am andern Vormittag ging Helene allein aus.

Sie vermied es, Jeanne mitzunehmen, seit das Kind bei einem Krankenbesuche ohnmächtig geworden war. Unterhalb dieser Steigung wohnte in einem zerfallenen Hause Mutter Fetu in einer Mansarde, die ihr Licht durch ein 31 rundes Dachfenster erhielt.

Bis auf ein ärmliches Bett, einen wackeligen Tisch und einen Stuhl, dem das Rohrgeflecht fehlte, war der Raum leer.

Die Alte war bettlägerig. Gedunsen und fett trotz ihres Elends, geschwollen und aufgebläht, zog sie mit ihren groben Händen den Tuchfetzen über sich, der ihr als Decke diente.

Sie hatte kleine pfiffige Augen und eine weinerliche Stimme. Oh, da, da, was hab ich für Schmerzen! Ob's wohl möglich ist, du lieber Gott, so viel leiden zu müssen!

Ich dank Ihnen, liebe Dame! Sie vergessen die Armen nicht — der Himmel wird's Ihnen vergelten! Als sie einen Topf mit dampfendem Tee auf dem Tische sah, füllte sie eine Tasse und reichte sie der Kranken.

Die Nachbarsfrau würde es mir mit aufs Feuer setzen Wirklich, ganz so, als ob ein Hund Und dabei gelang es ihr recht gut, den Arm nach dem Geldstück auszustrecken, welches rasch verschwunden war, während sie weiter klagte und jammerte.

Nein, ich kann's nicht länger mehr aushalten. Gott wird's Ihnen lohnen, gute Frau. Ich werde mir ein Stückchen Fleisch holen lassen.

Helfen Sie mir! Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr! Unterdes öffnete sich die Türe. Machte er denn auch Besuche, von denen er nicht sprach?

Sie sind alle so gut, so gut! Möge der Himmel Sie segnen! Mutter Fetu jammerte, seit der Arzt eingetreten, nicht mehr so heftig. Ihre Augen gingen vom einen zum andern und es arbeitete in den tausend Runzeln ihres Gesichtes.

Der Doktor richtete einige Fragen an die Patientin und untersuchte die rechte Seite. Sie wird in ein paar Tagen auf sein. Helene blieb sitzen.

Der Doktor schien zu warten, als ihre Blicke sich trafen. Doch dann stand er auf und ging. Er hatte noch nicht das erste Stockwerk hinter sich, als die Alte schon wieder mit ihrem Lamento anhob.

Ein tüchtiger Arzt! Wenn mir sein Mittel nur auch was nützt! Sie kennen ihn sicher schon lange? Ach Gott! Was hab ich für Durst!

Ich habe Feuer im Blut Er ist verheiratet, nicht wahr? Er verdient's, ein gutes Weib zu haben und schöne Kinder Auf morgen!

Wie gut Sie doch sind! Sehen Sie, mein Hemd ist zerrissen. Ich liege auf einem Dreckhaufen — das macht nichts — der gute Gott wird Ihnen alles lohnen!

Auf dem Stuhle sitzend, schrieb er ein Rezept, während die Alte weitschweifig daherplärrte. Das wiegt an die hundert Pfund — ich kann mich nicht drehen, nicht wenden.

Da ist ja die liebe gute Dame! Ich sagte es doch dem wackern Herrn: sie wird kommen, und wenn der Himmel niederfiele, sie käme Meine liebe Dame, es geht nicht besser.

Jetzt hab ich ein Stück Blei da — da, da drückt's Ja, ich hab ihm alles erzählt, was Sie für mich getan haben. Der Kaiser würde nicht mehr tun. Gott wird's Ihnen lohnen.

Sie und der brave Herr da! Arznei, Fleischbrühe und Wein hat er mir gekauft. Man findet nicht viele reiche Leute, die so denken. Noch ein Engel des lieben Gottes mehr Diese aber lehnte ab, obgleich sie in der Absicht, ein Viertelstündchen zu bleiben, gekommen war.

Auf Wiedersehen, Mutter Fetu. Die alte Frau schlief. Ich bin jetzt steif wie ein Stock. Er hat mich allerhand gefragt: ob Sie immer so traurig wären, ob Sie immer solches Gesicht machten — er ist ein so guter, guter Mensch!

Wahrscheinlich glaubte sie auf der Stirn ihrer lieben Dame eine Falte des Unmuts zu bemerken. Ich bin vielleicht gar vergiftet. Eine Frau in der Rue de l'Annonciation ist vom Apotheker vergiftet worden.

Er hatte ihr eine falsche Arznei gegeben. Sie hörte ihr zu, wie sie von der Normandie erzählte, wo sie herstammte und wo man so gute Milch tränke.

Ich darf's schon sagen, liebe Dame: es gibt keinen zweiten Mann, wie er ist — ach! Ich danke dem lieben Gott auch alle Abende; ich vergesse weder ihn noch Sie, wenn ich zu ihm bete — möge der liebe Gott Sie beschützen und Ihnen jeden Wunsch erfüllen!

Die geschwätzige Unterwürfigkeit des alten Weibes schläferte sie ein und betäubte sie. Als sie fortging, versprach sie ihr eine Haube und ein Kleid für den Tag, da sie das Bett würde verlassen können.

Die Alte erholte sich sehr langsam. Am andern Morgen brachte ihr Helene das versprochene Kleid und die Haube. Der Doktor war ebenfalls zugegen.

Die Nachbarin hat mich gebeten, mal nach dem Feuer zu sehen. Übrigens, wir werden ja sehen Sie ist ja schon eine Viertelstunde weg, um nach ihrem Feuer zu sehen.

Sie sprach von Frau Deberle, die sie tüchtig lobte. Als aber der Doktor ständig den Kopf zur Türe wandte, fühlte sie sich endlich peinlich berührt.

Helene hatte sich gesetzt. Mutter Fetu trat, sobald der Doktor die Stube verlassen hatte, mit riesigem Wortschwall herein. Ich habe nicht laufen können.

Mich überfiel solche Schwäche. Er ist also gegangen, der liebe gute Herr? Freilich, hier gibt's keine Bequemlichkeit. Aber der liebe Gott wird's Ihnen vergelten!

Es ist mir heut in die Beine gefahren. Ach, wenn ich doch nur Stühle hätte! Wenigstens einen Lehnsessel! Meine Matratze ist sehr schlecht.

Ich schäme mich, wenn Sie kommen Das fette Gesicht der Mutter Fetu beunruhigte sie. Nie vorher hatte sie eine solche Übelkeit in diesem engen Räume empfunden.

Sie sah erst jetzt die schmutzige Armut und litt unter dem Mangel an Luft. Rasch eilte sie hinaus, von den Segenswünschen peinlich berührt, mit denen die Alte sie verfolgte.

Es war gerade am Dienstag. Die kleine Jeanne war noch munterer als am letzten Abend. Ich bitte dich, nimm mich doch morgen mit zu der alten Frau.

Drei Tage lang seien ihr, selbst im Schlaf, die Tränen nicht aus den Augen gekommen. Die alte Frau ist wieder gesund. Ich werde nicht mehr ausgehen, werde den ganzen Tag bei dir bleiben.

Am ersten schönen Tage kommen Sie in den Garten hinunter und bringen Jeanne mit. Es ist Verordnung des Arztes! Rechnen Sie auf mich! Der Pförtner öffnete die Verbindungstüre.

Pauline, rücke den Tisch weg. Von diesem Pavillon aus werden wir die Kinder besser überwachen. Da, Kinderchen, spielt.

Den Hauptreiz bildeten im Hintergrunde mehrere hoch gewachsene Bäume, prächtige Rüstern, welche die schwarze Mauer eines fünfstöckigen Wohnhauses verdeckten.

Zwischen zwei Rüstern hing eine Schaukel, deren Brett einen grünlichen Schimmel zeigte. Helene beugte sich vor, um alles besser zu sehen. Die Bäume hindern die Leute drüben, zu spionieren, und wir sind hier wie zu Hause.

Willst du wohl nicht an den Springbrunnen fassen! Gestern hätte man meinen können, sie hätten alle beide ein Bad genommen. Bis zu den Schultern bespritzt, wich er zurück.

Das Blut war ihr in die Wangen geschossen. Da näherte sich Jeanne, die sich bis dahin mäuschenstill verhalten hatte, dem Springbrunnen mit aller Vorsicht, während Lucien angesichts dieses tollen Wasserstromes zu weinen anfing.

Plötzlich hörte die Wasserflut auf. Helene glaubte sich ins Mittel legen zu sollen. Lucien konnte nicht umhin, hier und da einen Blick auf seine Gefährtin zu werfen.

Sie sprachen kein Wort. Gehorsam und verständig. Aber da sie mich vergöttert, ist sie bestrebt, artig zu sein. Mädchen wären vorsichtiger als Jungen.

Freilich dürfe man Luciens schüchternem Wesen nicht trauen. Vor Jahresfrist noch sei er ein Erztaugenichts gewesen. Und ohne sichtlichen Übergang begann man von einer Frau zu sprechen, die einen kleinen Pavillon gegenüber bewohnte und bei der pikante Dinge vorgehen sollten.

Sie war daran gewöhnt; sobald die Unterhaltung sich auf ein Gebiet lenkte, für das sie noch zu jung war, wurde sie weggeschickt.

Wie leicht können Kinder da hineinsehen! Sie machte alle Minuten zwei Stiche. Und von einer leisen Langeweile beschlichen, musterte sie den japanischen Pavillon.

Damit will ich ihn necken! Kommt er denn heute nicht? Die Damen waren wegen der Kinder beunruhigt. Wo konnten sie stecken? Sie rupfte Gras um sich her, wahrscheinlich, um das Frühstück herzurichten.

Jetzt plauderten sie. Frau Deberle drehte sich um und erkannte Malignon, der die Stufen herabkam. Sie haben keinen einzigen beachtlichen Gegenstand.

Es fehlt an Geschmack, mir haben Sie ja das Einrichten nicht überlassen wollen. Na, lassen wir das lieber!

Ihr Geschmack ist wirklich fein — man hat Sie mit einer Dame gesehen! Mache Ihnen mein Kompliment!

Eine Dirne, von der ganz Paris Wie konnte ein vornehmer junger Mann wie er, sich öffentlich mit einer Florence zeigen? Er kannte diese Florence nicht, hatte niemals ein Wort mit ihr gewechselt.

Mit einer Dame hätte man ihn ja wohl sehen können. Er begleite bisweilen die Frau eines seiner Freunde. Übrigens, welcher Spion wäre es denn, der ihn gesehen hätte?

Er verlange Beweise, Zeugen Die Geschichte ist erledigt. Lucien erhob plötzlich lautes Geschrei. Er hat sich auf die Erde geworfen.

Lucien aber hatte dabei einen Fehltritt getan und war mitten in ein Beet gefallen. Als er am Boden lag, hatte er sich geärgert und fing zu schreien an.

Pauline war das ganz nach Wunsch. Sie lief hinüber und wälzte sich mit dem Neffen an der Erde. Aber Lucien wehrte sich, er wollte nicht aufgehoben sein.

Sie zerrte ihn endlich hoch und hielt ihn unter den Armen. Komm, wir wollen schaukeln. Jeanne verlor ihre Ernsthaftigkeit, und strahlende Freude erhellte ihr Gesicht.

Alle drei liefen zur Schaukel. Pauline setzte sich hinein. Sie hatte Malignon gebeten, ihr einen Kaschmirmantel zu reichen, den ihr der junge Mann jetzt über die Schultern legte.

Sie plauderten dabei von Sachen, die Helene wenig interessierten. Auch hatte sie Furcht, Pauline möchte die Kinder umwerfen. Als Jeanne die Mutter sah, kam sie mit einschmeichelnder Gebärde gelaufen.

Es wäre ihr, sagte sie, als sei sie ein Vogel. Einmal hatte man sie ohnmächtig, an die Seile der Schaukel geklammert, mit aufgerissenen Augen ins Leere stierend, gefunden.

Ein anderes Mal war sie starr wie eine vom Schrot getroffene Schwalbe heruntergefallen. Sie wurde selbst lebendig, und ihre Wangen glühten.

Ihrem Schaukeln zuzusehen machte Jeanne mehr Freude, als es selbst zu tun. Helene fragte lachend, wer ihr Schwung geben solle.

Wenn sie selbst spielte, machte sie Ernst und schwang bis in die Bäume. In diesem Augenblick kam, vom Pförtner geleitet, Herr Rambaud.

Er hatte Frau Deberle bei Helene getroffen und glaubte ihr einen Besuch machen zu dürfen. Frau Deberle zeigte sich, von der Leutseligkeit des ehrenhaften Herrn gerührt, überaus liebenswürdig.

Dann vertiefte sie sich neuerdings in eine lebhafte Unterhaltung mit Malignon. Wir sind doch hier nicht zu Hause!

Wenn man auf dem Lande ist Als junges Mädchen hatte sie stundenlang geschaukelt, und die Erinnerung an diese alten Vergnügungen erfüllte sie mit einem dumpfen Verlangen.

Lachend bat sie, da sie ihre Beine doch nicht gut zeigen könne, um eine Schnur, mit der sie ihre Röcke um die Knöchel festband.

Zuerst langsam! Sein breites freundliches Gesicht erhellte ein väterliches Lächeln. Helene hatte zum ersten Male die Trauerkleidung abgelegt.

Sie trug ein graues, mit gelben Schleifen besetztes Kleid. Aber der Takt bewahrte Würde. Man sah sie noch immer korrekt, ein wenig ernst, mit hellen klaren Augen in dem schönen stillen Gesicht; ihre Nasenflügel blähten sich, als ob sie den Wind schlürfen wollten.

Kein Fältchen ihrer Röcke hatte sich verschoben. Eine Flechte ihres Haares löste sich. Sie stieg zur Sonne, immer höher.

Ein leichter Zugwind erhob sich vor ihr und wehte im Garten. Die gelöste Flechte schlug ihr auf den Hals. Man sah ihr an, wie wohl es ihr war in der frischen freien Luft, mit geweiteter Brust.

Jeanne klatschte Beifall. Die Mutter schien ihr eine Heilige mit einem Glorienschein, die auf dem Fluge ins Paradies begriffen war.

Sie schien sich nicht an die beiden zu kehren, die dort standen. Sie zählten ohne Zweifel in ihren Augen wenig. Ihre Haarflechte hatte sich gänzlich gelöst.

Sie stieg noch immer. Dann blickte er lächelnd zu Helene hin. Die im vollen Flug schwingende Schaukel hielt nicht sogleich an, sie führte Helene noch immer hoch empor.

Und der Doktor, überrascht und entzückt, bewunderte sie. Sie war auf den Kies gefallen und konnte sich nicht aufrichten. Alle machten sich um die Verunglückte zu schaffen.

Der Doktor befragte Helene. Sie können nicht auftreten? Nun schickte der Doktor seine Frau um Besteck und Verbandzeug. Es hat wahrscheinlich nichts auf sich.

Eine schwache Röte stieg an ihrem Nacken hinauf. Einen Augenblick lang trafen sich ihre Augen und schienen auf dem Grund ihrer Herzen zu lesen.

Da stand Doktor Deberle, selbst verwirrt, langsam auf und blieb bei ihr, ohne zu fragen, ob er sie besuchen solle.

Helene hatte Herrn Rambaud herangewinkt. Erzählen Sie ihm, was mir passiert ist. Jeanne folgte schluchzend. Pauline, die über das Abenteuer sehr ärgerlich war, das sie weiteren Vergnügens beraubte, fand es ebenfalls unklug.

Der Arzt schwieg und schien in Sorge zu sein. Freilich wird sie vierzehn Tage auf dem Sofa ausharren müssen. Und Lucien auf den Arm hebend, trug er ihn selbst fort und koste mit seinem Jungen.

Eines Morgens stand sie vor ihrem Bücherschrank, als Jeanne hüpfend und in die Hände klatschend hereintrat. Ein Soldat, ein Soldat! Da stand Helene, weil sie die Zimmertür offen gelassen hatte, auf und war sehr erstaunt, sich im Vorzimmer einem Soldaten gegenüber zu sehen.

Rosalie war ausgegangen. Er betrachtete jeden Gegenstand und steckte ihn wieder ein, dann fuhr er in die linke Tasche. Dort fanden sich ein Ende Bindfaden, zwei verrostete Nägel und in die Hälfte eines Zeitungsblattes gewickelte Heiligenbilder.

Er vergrub alles wieder in der Tiefe seiner Tasche, dann klopfte er sich auf die Schenkel. Er besann sich. Er machte zwei Knöpfe seines Waffenrocks auf, fuhr in die Brusttasche, wobei er den Arm bis zum Ellenbogen vergrub.

Endlich angelte er einen Brief heraus und 54 schüttelte ihn heftig, wie um ihn vom Staube zu reinigen, bevor er ihn der vornehmen Dame übergab.

Der Briefumschlag trug ihren Namen und ihre Anschrift in grober bäurischer Schrift. Und sobald sie angefangen hatte zu verstehen, bei jeder Zeile durch Schnörkel und seltsame Rechtschreibung aufgehalten, lächelte sie.

Da nun Zephyrin Rosalies Liebster war, bat sie also die gnädige Frau, den Kindern zu erlauben, sich sonntags einander zu besuchen.

Während sie ihn entzifferte, hatte sie mehrmals den Kopf gehoben, um den Soldaten zu mustern. Er stand noch immer gegen die Wand gezwängt, und seine Lippen bewegten sich.

Er schien jeden Satz mit einer leichten Bewegung des Kinns zu betonen. Sie sind also Zephyrin Lacour? Bleiben Sie doch nicht da stehen!

Das tut Ihnen nicht leid? Er sah sich im Zimmer um. Die blauen Plüschvorhänge erregten seine Bewunderung.

Ihre Tante schreibt mir, Sie seien ihr guter Freund! Das steht bombenfest. Helene war ernst geworden. Der Gedanke, einen Soldaten in ihre Küche einzuführen, beunruhigte sie.

Der Herr Pfarrer mochte noch so viel erlauben, ihr kam es nicht ungefährlich vor. Auf dem Lande ist man frei und ungeniert. Liebschaften sind da in flottem Gange.

Als Zephyrin begriffen hatte, war's ihm, als sollte er vor Lachen platzen. Aus Achtung vor der Dame hielt er an sich und schob sein Käppi von einer Hand in die andere.

Wenn ich Ihnen aber doch sage: Ich habe versprochen, sie zu heiraten! Durch die offene Tür hörte man das Keuchen des sich mit ihrem Korbe schleppenden Dienstmädchens.

Zephyrin wich in eine Ecke der Stube zurück. Ein stummes Lachen spaltete seinen Mund von einem Ohr zum andern, und seine tiefliegenden Augen leuchteten in bäurischer Durchtriebenheit.

Sehen Sie nur! Schrecken nagelte Rosalie an die Dielen. Es dauerte Sekunden, — sie hatte ihn jedenfalls in der Uniform nicht gleich erkannt.

Was machst du denn da? Da stiegen Rosalie die 57 Rührungstränen in die Augen, und um ihre Freude über das Wiedersehen zu bezeugen, fand sie nichts Gescheiteres, als sich über ihren Krieger lustig zu machen.

Was bist du denn geworden? Siehst aus, als trägst du dein Schilderhaus auf dem Buckel! Und geschoren haben sie dich auch!

Das Dienstmädchen hatte sich vor dem kleinen Soldaten aufgepflanzt und die Hände über der Schürze gefaltet. Geht denn alles gut da unten?

Der Schmied ist gekommen Vater Caniret ist gestorben, der Herr Pfarrer hat seinen Geldbeutel verloren mit noch achtzig Sous drin, als er aus Grandval heimkam Sonst geht alles gut.

Rosalie hatte sich endlich besonnen und war untröstlich, als sie ihr Gemüse auf der Erde liegen sah. Eine schöne Bescherung! Er verführte sie zu netten Dingen.

Madame hätte ihn auf der Treppe abfertigen sollen. Deine Tante hat mich gebeten, dem Burschen zu erlauben, dich sonntags zu besuchen.

Sie war es brummend zufrieden. Er wird mir nette Unruhe machen! Der kleine Soldat verharrte reglos, den Mund in stummem Lachen verzogen.

Dann zog er sich langsam zurück, dankte, sein Käppi gegen das Herz drückend. Helene blieb angesichts dieser Frage verlegen. Sie bedauerte die in einer gutmütigen Regung gegebene Erlaubnis.

Es war der luftigste Raum der Wohnung. Niemals hatte sie ihre Küche so schön gemacht. Tisch und Schrank schienen neu behobelt, sie hatte ihre Finger dabei wund gerieben.

Helene blieb einen Augenblick stehen, dann lächelte sie und ging. Nun gab es an jedem Samstag das gleiche Reinemachen; vier volle Stunden wurden in Staub und Wasser verbracht.

Rosalie wollte am Sonntag Zephyrin ihre Sauberkeit vorführen. An diesem Tage empfing sie Besuch. Ein Spinngewebe würde ihr Schande gemacht haben. Wenn alles um sie her blitzte, wurde sie umgänglich und fing zu singen an.

Um drei Uhr wusch sie sich noch einmal die Hände und setzte eine neue Bandhaube auf. Dann zog sie den Kattunvorhang halb zu 60 und erwartete Zephyrin inmitten ihrer schönen Ordnung, in einem Geruch von Thymian und Lorbeerblatt.

Um halb vier Uhr pünktlich kam Zephyrin. Rosalie hörte seine schweren Schuhe gegen die Stufen poltern und öffnete, wenn er auf dem Flur stehenblieb.

Sie hatte ihm verboten, die Klingelschnur zu ziehen. Jedesmal wechselten sie die gleichen Worte. Sie mochte das durchaus nicht in der Küche haben, sondern versteckte beides hinter einem Schranke.

Dann setzte sie ihren Liebsten neben das Fenster in die ausgesparte Ecke und erlaubte ihm nicht, sich zu rühren. Du kannst mir zusehen, wie ich die Mahlzeit für die Herrschaft richte, wenn du willst.

Sobald Madame erschien, erhob er sich kerzengerade, wie beim Appell, und rührte sich nicht. Rosalie, der Tür den Rücken zugewendet, schnitt ihm ein paar lange Brotschnitten ab.

Du marschierst zu viel, das höhlt dir ja den Magen aus Zephyrin setzte sich breitspurig vor die Tasse und verschlang die erste Schnitte mit einem Haps.

Sein hafergelbes Gesicht wurde rot im Dampfe der Fleischbrühe, der es badete. Was für eine Kraft!

Sage mal, was tust du eigentlich in die Brühe? Beide blieben wie versteinert. Dann entschuldigte sich Rosalie mit jähem Wortschwall. Glauben Sie mir, bei allem, was mir heilig ist!

Wenn der Bursche Hunger hat, wird man ihn schon zum Essen bitten müssen — ich erlaube es dir. Hören Sie? Meine armen Freunde! Sie werden heute abend gut eingeweicht.

Übrigens hat man ja auch seinen Schirm. Mama aber sagt, Sie würden schon kommen Sie sind nett, Sie kommen immer. Helene nickte den beiden Brüdern zärtlich zu.

Der Winter schien gekommen. Und in diesem Frieden plauderten die vier, ohne sich zu beeilen, ruhig der freundlichen Dienste der Köchin wartend.

Sie haben gewartet! Sie bringen immer Überraschungen, wenn ich keinen Hunger habe Drei Gänge gibt's wie immer, nicht mehr Das Kind lachte sich ins Fäustchen und schüttelte den Kopf, 64 als ob es sagen wollte: Die Köchin lügt.

Dann schnalzte sie zweifelnd mit der Zunge, und Rosalie fing an, ärgerlich zu werden. Sie werden ja sehen, wer recht hat! Essen Sie, essen Sie von dem, was Sie haben, und warten Sie nicht auf Dinge, die vielleicht nie kommen werden.

Man darf es ihm nicht sagen, nicht wahr, Mama? Es ist nichts, durchaus nichts mehr da. Herr Rambaud schien ebenfalls seine übliche Ruhe verloren zu haben, aber seine Verlegenheit verriet sich durch ein Bedürfnis zu sprechen und auf seinem Stuhl herumzurücken.

Ein furchtbarer Regen! Das stört Sie? Sie scheinen bedrückt zu sein! Noch eine Überraschung! Ich hatte die Eier in der Küche gesehen. Eine Cremespeise, die ich extra für Sie gemacht habe!

Er drehte seine Serviette und erhob sich, bevor noch das Dessert abgedeckt war. Eine Weile ging er, den Kopf auf die Schulter geneigt, umher. Durch die offen gelassene Tür vernahm man alsbald ihre leisen Stimmen.

Helene hatte ihren gewohnten 66 Platz am Fenster wieder eingenommen, und da sie sich dienstags vor ihren Freunden nicht genierte, arbeitete sie.

Mann unter dem Patronat von A. Gide, A. Huxley und H. Mann im Querido-Verlag, Amsterdam, herausgegeben. Mitarbeiter waren vorwiegend deutsche bürgerliche Antifaschisten.

Sammlungen: Zusammenbringen von Geld- oder Sachspenden, öffentliche Sammlungen sind nur zu gemeinnützigen Zwecken und in bestimmten Formen zulässig und bedürfen der staatlichen Genehmigung.

Samniten: altitalischer Volk im Bergland des mittleren und südliche Apennins, gehörte zur Sprachgruppe der Umbro-Sabeller.

Samokow, Samokov. Jahrhundert; historisches Museum. Samos: nach der Insel griechischer Dessertwein mit Muskatnote, bei dem die Gärung durch Zusatz von Alkohol zum zuckerreichen Most unterbunden wird.

Samothrake, Samothraki: griechische Insel im nördlichen Ägäischen Meer; km2, Einwohner; wichtigster Ort Samothrake; gebirgig bis m , wenig bewaldet; überwiegend Schaf- und Ziegenzucht; Schwammfischerei; hellenistische Bauwerke, unter anderem Arsinoeion Rundbau.

Sampan, Sampen: in Südostasien gebrauchter breiter, meist kleiner Ruderkahn, der vielfach als Haus- und Wohnboot Verwendung findet.

Samt, Velvet, Velours: Gewebe mit kurzem 2 bis 3 mm , aufrecht stehendem, geschnittenem Pol; für Oberkleidung, Dekostoffe, Möbelbezüge.

Auf 90 km schiffbar. Das Sanacja-Regime verfolgte die Arbeiterbewegung mit blutigem Terror und führte eine volksfeindliche Verfassung ein.

Sanbajew, Satimshan, geboren Seinen religiösen Arbeiten ist eine gewisse klassizistische Trockenheit eigen; bedeutender sind seine Porträts besonders von Angehörigen der Königsfamilie und des Hofes.

Sanchez Ferlosio, Rafael, geboren4. Am bedeutendsten ist die buddhistische Themen behandelnde Reliefplastik des in seinem Kern in die Maurya-Zeit zurückreichenden Stupa I.

Sie befindet sich an den 4 Toren des Stupazauns und entstand kurz vor Beginn nach Christus. Sancti Spiritus: 1. Sand: 1. Anhäufung lockeren Verwitterungsgesteins mit einem Teilchendurchmesser von 0,06 bis 2 mm; Untergliederung in Fein-, Mittel- und Grob Sand; dient zur Glas- und Porzellanherstellung, zum Formen beim Sandguss unter anderem.

Körnungsart des Bodens, die durch einen sehr hohen Sandgehalt gekennzeichnet ist. Siehe auch Sandboden. Karl Ludwig, 5.

Sandaale, Tobiasfische, Ammodytidae: langgestreckte, schwarmbildende Grundfische sandiger Küsten nördlicher Meere und des Indischen Ozeans mit stark verlängertem Unterkiefer, flüchten bei Gefahr blitzschnell in den Boden.

Sandage, Allan Rex, geboren Sandanski, Jane, Sandarak: gelbes bis braunes Harz aus der Rinde der westafrikanischen Sandarak Zypresse; für Lacke, Pflaster und Räuchermittel verwendet.

Sandboden: Boden, in dem die Körnungsart Sand dominiert; auch als leichter Boden bezeichnet. Sandboden ist in der Regel wenig fruchtbar, vor allem wegen geringer Wasser- und Nährstoffbindung.

Sandburg, Carl August, 6. Sanddorn, Hippophae rhamnoides: zu den Ölweidengewächsen gehörender dorniger Strauch mit orangeroten Früchten, die reich an Vitamin C sind.

Sandelholzöl: gelbliches, dickflüssiges, balsamischholzig riechendes ätherisches Öl, das aus dem Holz des Sandelbaumes Indien durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird; Verwendung in der Parfümerie.

Sandemose, Aksel, Sandemose schrieb auch humorvoll-phantastische Kurzprosa. Sander, August, Der Sandfang wurde durch die Rohrschleuder Sortierer weitgehend ersetzt.

Sandguss: in Sandformen Nass- oder Trockenformen hergestellte Gussstücke. Sandig, Hans, geboren Ihr Günstling, der spätere Diktator Nikaraguas, A.

Sandlaufkäfer, Cicindelidae: Käferfamilie; nur wenige 12 bis 17 mm lange mitteleuropäische Arten mit langen, gezähnten Oberkiefern; besonders auf warmen Sandböden; Larven leben räuberisch in selbstgegrabenen Erdröhren.

Jahrhundert mit Baudenkmälern aus dem Sandotter, Sandviper: bis 90 cm lange Otter mit kleinem, beschupptem Schnauzenhorn und wie bei vielen Ottern, dunkelbraunem bis schwarzem Zickzackband auf dem Rücken; von Südosteuropa bis Vorderasien verbreitet; wichtiger Schlangengiftlieferant; Bisse in einzelnen Fällen tödlich.

Sandpier, Köderwurm, Arenicola marina: bis 40 cm langer, spärlich beborsteter Vielborster; lebt in U-förmigen Gängen im Sandgrund der Meeresküsten; Angelköder.

Sandrart, Joachim von, Sandrock, Adele, Sandstein: verfestigtes Sedimentgestein, hauptsächlich aus gerundeten Quarzkörnern bestehend, die durch ein toniges, kalkiges, kieseliges oder eisenreiches Bindemittel miteinander verkittet sind.

Feldspat- und glimmerreiche Sandstein werden als Arkose bezeichnet. Sandstein wird beim Häuserbau vielseitig verwendet, besonders als Fassaden-, Verblend- und Bildhauergestein.

Sanduhr: Gerät zum Messen einer begrenzten Zeitspanne. Sandviken: Stadt im mittleren Schweden, am Nordufer des Storsjön; Einwohner; Hüttenindustrie, metallverarbeitende und chemische Industrie.

Sandwichplatte: Verbundkonstruktion aus Deckschichten von Stahlblech, Aluminium, Pressplatten, Sperrholz, Plasten oder glasfaserverstärktem Gips und einem Stützkern zum Beispiel Wabenkernplatte , der gleichzeitig als Dämmstoff ausgebildet sein kann.

Sandwich-Printing, Zwischenlagendruck: Polygraphie Verpackungsmittelherstellungsverfahren, bei dem ein bedrucktes Material Papier, Plast, Metallfolie zwischen 2 Folienbahnen gelegt und mit diesen fest verbunden wird, um die Berührung von Packgut und Druckfarbe zu verhindern.

Das Druckbild ist gegen Abrieb vollständig geschützt. Siehe auch Konterdruck. Sangallo, italienischer Baumeisterfamilie der Renaissance: 1.

Antonio da, der Jüngere, Giuliano da, Jahrhundert; romanische Basilika , Neues Schloss Jahrhundert , Rathaus Jahrhundert , Stadtmauerreste; neue Stadtteile.

Sängerkrieg auf der Wartburg, Wartburgkrieg: wahrscheinlich zwischen und entstandene Dichtung eines unbekannten thüringischen Verfassers über einen historisch nicht nachweisbaren Wettstreit der Minnesänger unter anderem Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide, Heinrich von Ofterdingen auf der Wartburg.

Wagner verband den Stoff mit der Tannhäusersage. Sangj, Wladimir, geboren San Gimignano: mittelitalienische Kleinstadt, nordwestlich von Siena, mit gut erhaltenem mittelalterlichen Stadtbild: Dom La Collegiata Jahrhundert, mit Fresken von D.

Jahrhundert, mit Fresken von B. Gozzoli , Wehranlagen des Sanguinetti Coirolo, Julio Maria, geboren 6.

Sanguiniker: Vertreter des durch geringe Gefühlstiefe und lebhafte Reaktionen gekennzeichneten Temperamentstyps nach Hippokrates. Bautechnik: Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit alter Bausubstanz und eventuell ganzer Stadtgebiete durch Rekonstruktion zur Verlängerung der Nutzungsmöglichkeit von Bauwerken beziehungsweise durch Entfernen erhaltungsunwürdiger, mit vertretbarem Aufwand nicht zu rekonstruierender Bausubstanz und Ersatz zum Beispiel durch Grünanlagen, Kinderspielplätze und Neubau.

Sanierung kann auch an Baudenkmalen durch Wiederherstellung der ursprünglich Fassade und Modernisierung der Innenräume erfolgen.

Sanierung, Gebisssanierung: Stomatologie Schaffen gesunder Mundverhältnisse, insbesondere durch Ausschaltung von chronischen Entzündungszuständen Zahnreinigung, Entfernen erhaltungsunwürdiger Zähne und Wurzeln und Wiederherstellen von Kaufunktion und Ästhetik Füllungstherapie, Zahnersatz.

Sanitätsrat: Titel, der an Ärzte und Zahnärzte nach erfolgreicher 20jähriger beruflicher Tätigkeit für hervorragende Leistungen in der unmittelbaren medizinischen und sozialen Betreuung der Bürger verliehen werden kann.

San Jose: 1. San-Jose-Schildlaus, Quadraspidiotus perniciosus: aus Ostasien stammender, weltweit verschleppter Obstschädling; Weibchen saugen unter rundlichen Schildern besonders an Apfel und Birne.

San Juan: 1. Sankey Diagramm, nach einem irischen Ingenieur Wärmeflussbild: Energieflussbilddiagramm zur graphischen Darstellung der ausgenutzten Energie und der Verluste bei Energieanlagen.

Sankt Gallen: 1. Jahrhundert , ehemalige Benediktinerabtei Bibliothek. Das um durch Gallus gegründete Kloster war vom 9.

Jahrhundert ein bedeutendes Kulturzentrum. Die bis m hohe Insel hat tropisches Passatklima und wird von Sträuchern und Wiesen bedeckt.

Recht: nachteilige, rechtlich bestimmte und staatlich durchsetzbare Folge einer Pflichtverletzung, die das verpflichtete Subjekt zur Pflichterfüllung und im Falle einer Pflichtverletzung zur Überwindung ihrer Ursachen anhalten soll.

Kanalschleusen stauen ihn zu Seen auf, die zum Teil zur Elektroenergiegewinnung genutzt werden Lake St.

Lawrence km2 , Iroquois km2 , St. Francis, St. Pachers aus dem Sankuru: rechter Nebenfluss des Kasai, in Zaire; km; entspringt auf der Lundaschwelle in Südshaba; auf etwa km schiffbar; am Oberlauf, der Lubilash genannt wird, 2 Kraftwerke.

Im Mittelalter trotzte San Marino den Zentralisationsbestrebungen des Kirchenstaates, der die Unabhängigkeit der Republik anerkannte, und stellte sich unter italienischen Schutz.

Nach dem 2. Seit konzentrieren sich die Regierungen aus KP, sozialistische Partei und sozialistische Einheitspartei, seit eine Koalitionsregierung aus Christlich-Demokratische Partei und KP auf die Sicherung der Arbeitsplätze und auf eine Politik der aktiven Neutralität.

Sannazaro, Jacopo, Bei Sanok Erdöl- und Erdgasforderung. In der Umgebung Blumenzucht, Weinbau und Olivenanbau. Dem kriechenden Erdspross entspringen meist schwertförmige, derbe Blätter, die bei einigen Arten wertvolle Fasern liefern.

Viele haltbare Zimmerpflanzen. Sansibar: 1. Bildet mit Pemba eine autonome Region im Staatsverband von Tansania. Sanskrit: zum Altindischen gehörende indoarische Sprache, im ersten Jahrhundert vor Christus entstanden.

Das Sanskrit, eine für die Sprachvergleichung entscheidende Sprache, wurde von Panini vermutlich um vor Christus grammatisch fixiert; Mitte des ersten Jahrhundert nach Christus war die Blütezeit der klassischen Sanskritliteratur.

Hälfte des Sansovino: 1. Sansovino, eigentlich Contucci, Andrea, um , italienischer Bildhauer und Architekt; schuf als Hauptwerk die Marmorgruppe der Taufe Christi am Baptisterium zu Florenz seit sowie dekorative Grabmäler in Rom.

Sansovino, eigentlich Tatti, Jacopo, San Stefano: soviel wie Yesilköy, Vorort von Istanbul. Der Friede von San Stefano vom 3.

Santander, Francisco de Paula, 2. Santiago, Orden von: militärische Vereinigung spanischer portugiesischer Ritter benannt nach dem heiligen Jakobus, spanisch Santiago , oder um gegründet, aktiv an der Reconquista beteiligt, spaltete sich Ende Anfang Weltkrieg Entwicklung zur modernen Millionenstadt.

Cazas y Novoa; gotischer Kreuzgang aus dem Jahrhundert , Erzbischöflicher Palast mit weiter, stützenlos gewölbter Halle Anfang Santiago de Cuba: 1.

Jahrhundert , romanische Kirche Colegiata Jahrhundert ; in der Nähe Höhle von Altamira. Santini, Giovanni Jan , auch Santin Aichel, 4. Santini verschmolz in seinen Bauwerken Komponenten barocker Architektur und spätgotischer Formen zu phantasievollen, originellen Synthesen.

Santo Antao: eine der Kapverd. Kolumbus, Kolumbus-Palast Santos: 1. Marcelino dos, Pseudonym Kalungano, geboren Neto bedeutender Repräsentant der portugiesischsprachigen Lyrik Afrikas; widmete sich insbesondere in seinen expressiven Versen dem Widerstand gegen den Kolonialismus und der Wiederherstellung der Würde des afrikanischen Menschen.

Sao: bis in das 2. Jahrhundert vor Christus zurückreichende, relativ hoch entwickelte afrikanische Kultur im Delta des Schari, am Tschad; Blütezeit Jahrhundert; Funde von Terrakottaplastiken, Gegenständen aus Bronze, Eisen und Kupfer, die auf einen hohen Stand der Metallbearbeitungstechnik verweisen; Reste von Stadtanlagen erhalten; benannt nach dem Volk der Sao vermutlich die Vorfahren der heutigen Kotoko in Nordkamerun.

Sao Paulo: 1. Das Klima ist randtropisch, durch die Höhenlage in den Binnengebieten gemildert. Amtssprache ist Portugiesisch.

Währung ist die Dobra. Weite Flächen werden vom tropischen Regenwald eingenommen. Über ein Drittel der Landesfläche sind Anbau- und Kulturland.

Die verarbeitende Industrie steht erst am Anfang ihrer Entwicklung. Wichtigste Einfuhrwaren sind Lebensmittel, Industrieeinrichtungen und Konsumgüter.

In der ersten Hälfte des Die zugestandene innere Selbstverwaltung änderte nichts an der kolonialen Abhängigkeit. Nach der Aprilrevolution in Portugal erkannte die neue portugiesische Regierung das Recht auf Selbstbestimmung an.

Von Dezember bis Juli amtierte eine Übergangsregierung, und am Erster Präsident wurde M. Eine enge Zusammenarbeit existiert mit der VR Angola wie auch mit den Ländern der sozialistischen Staatengemeinschaft.

Sapo: 1. Sapo, Sapo cubano: Musik - lateinamerikanisches Rhythmusinstrument aus Bambusrohr; Schrap Instrument mit röhrenförmigem Schallkörper, einem Schlitz zur Klangverstärkung und Querrillen auf der Oberseite, über die ein Stäbchen gestrichen wird.

Saponine: grenzflächenaktive, meist giftige Pflanzenstoffe mit Steroidstruktur, deren wässrige Lösungen wie Seife schäumen.

Saponine werden zum Beispiel aus Rosskastanien und Seifenkraut gewonnen. Sapor, Schapur, neupersische, sassanidische Könige: 1.

Sapor I. Sapor II. Saporosher Setsch: Mitte des Sappho, geboren nach vor Christus, bedeutendste griechische Lyrikerin der Antike; unterwies in Mytilene Lesvos adlige junge Mädchen in Dichtkunst, Tanz und Gesang; an jede von ihnen sowie an Götter und die Musen sind ihre gefühlstiefen, empfindsamen und leidenschaftlichen Lieder gerichtet, die sie im äolischen Dialekt und in verschiedenen metrischen Formen, unter anderem in der nach ihr benannten sapphische Strophe, schrieb.

Winterspiele Saprobien, Saprobionten: Fäulnisbewohner; Organismen, die in organisch belasteten Gewässern leben. Die biologische Wasseranalyse unterscheidet Leitformen für die Stufen der biologischen Selbstreinigung.

Aus dem Vorkommen der für diese Stufen typische Indikatororganismen kann auf die Beschaffenheit des Milieus rückgeschlossen werden.

Siehe auch Katharobien. Saprophagen: Tiere, die tote organische Substanz pflanzlichen oder tierischen Ursprungs fressen, wie Aasfresser und Kotfresser.

Saprophyten, Fäulnisbewohner, chlorophyllfreie heterotrophe Pflanzen, die von toter organischer Substanz leben, zum Beispiel Bakterien, Pilze.

Saprozoen: Tiere, die in fauligem Milieu leben. Sarabande: 1. Sarafis, Stefanos, Saragat, Giuseppe, geboren Jahrhundert , Basaren und Erzengelkirche Bei Sarajevo Thermalbad Ilidza.

Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am Hauptstadt seit Sarasate, Pablo de, Lalo und C. Saint-Saens schrieben für ihn Werke.

Sarasin, Paul, Sarazenen: bei den antiken Schriftstellern Bezeichnung für einen nordwestarabischen Stamm; bei den byzantinischen und christlichen Schriftstellern für Muslime und Araber überhaupt.

Bei den Arabern ist der Name Sarazenen unbekannt. Sardelle, Engraulis encrasicolus: bis 20 cm langer heringsartiger Schwarmfisch der europäischen Atlantikküste, des Mittelmeeres und Schwarzen Meeres; wichtiger Nutzfisch.

Sarden, Sardinier: romanische Bevölkerung Sardiniens, Nachkommen einer mit römischen und arabischen Bevölkerungselementen vermischten iberische Urbevölkerung; stehen kulturell den Korsen nahe; etwa 1,5 Millionen.

Der Norden und das Zentrum werden von kristallinen Gebirgen eingenommen, die im Monti del Gennargentu m erreichen. Buntmetall- und Aluminiummetallurgie im Südwesten, bedeutende chemische Industrie um Cagliari und Sassari; Papierindustrie; steigende Energieerzeugung Wärmekraftwerke.

Im Altertum von Iberern und Ligurern besiedelt, seit dem 6. Jahrhundert vor Christus karthagisch, seit vor Christus römisch, wandalisch, byzantinisch, arabisch.

Sardinien ist eine der rückständigsten Regionen Italiens, seit Regionalautonomie. Sardou, Victorien, 7. Puccinis gleichnamige Oper.

Sargassofisch, Histrio histrio: im Atlant, und Stillen Ozean lebender 20 cm langer Anglerfisch mit fetzenartigen Körperanhängen. Das Weibchen legt lange, gallertartige Eischnüre ab.

Sarge, Günter, geboren Sargon begründete das 1. Reich, sowie das eiste stehende Heer; reorganisierte Wirtschaft und Verwaltung.

Sargon, gestorben vor Christus gefallen , König von Assyrien seit vor Christus; unterwarf Samaria, Karkemisch und das aufständische Babylon, suchte aber nach einem Ausgleich mit den babylonischen Machthabern.

Sarin ist farb- und geruchlos, flüssig und mit Wasser beliebig mischbar. Sarjan, Martiros, Sarkis, Elias, Sarkoidose, Sarkoid: akute oder chronischen, vielgestaltige, meist gutartige Systemerkrankung ungeklärter Ursache mit typischen tuberkuloseähnliche Gewebeveränderungen Epitheloidzellgranulome und Neigung zu bindegewebiger Umwandlung Fibrosierung befällt vor allem die Lymphknoten der Lungenwurzeln und die Lungen, daneben häufig Leber, periphere Lymphknoten, Milz, Augen, Gelenke und Haut.

Sarkom: bösartige Bindegewebegeschwulst, undifferenziert als Rund-, Spindel- oder Riesenzellsarkom, differenziert unter anderem als Fibrosarkom, Liposarkom, Myosarkom, Chondrosarkom oder Osteosarkom vorkommend.

Sarkosom: diejenigen Teile der stockbildenden Nesseltiere, die die einzelnen Individuen miteinander verbinden. Sarmaten: iranisches antikes Nomadenvolk, bekannt durch seine Reiter- und Bogenschützen; siedelten in der südrussischen Steppe, an der Nordküste des Schwarzen Meeres und an der Donaumündung; Hauptstämme waren die Roxolanen und die Jazygen, die den Römern in der Kaiserzeit an der mittleren Donau heftige Kämpfe lieferten.

Sarmiento, Domingo Faustino, Sarney, Jose, geboren Sarong, Sarang: kunstvoll gebatikter Frauenrock in Indonesien; einfaches Tuch, das um den Leib geschlungen wird; auch von Männern getragen.

Saroszyklus, Chaldäische Periode nach den Chaldäern : seit dem Altertum bekannte Zeitspanne von 18 Jahren und 11 Tagen, nach der sich Sonnen- und Mondfinsternisse in fast gleicher Weise wiederholen.

Saroyan, William, Sarraute, Nathalie, geboren Sarto, Andrea del, Sartre, Jean-Paul, Husserl, H. Bergson und M. Heidegger artikulierte er von einem subjektivistischen philosophischen Standpunkt die Krise des vereinsamten Individuums in der spätbürgerlichen Gesellschaft und dessen anarchistische Protesthaltung.

Während des 2. Sartres Versuch, den Existentialismus dem Marxismus anzunähern, machte seinen kleinbürgerlich-intellektuellen philosophischen und politischen Subjektivismus in den 70er Jahren in Westeuropa zu einer Quelle linksradikaler Ideologien.

Sartzetakis, Christos, geboren 6. Lehre und Bewegung; sie strebt die Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft durch den Eigentumsverzicht der besitzenden Klassen an; diesem Ziel dienten unter anderem Landschenkungen Bhudan , begründet von A.

Saskatchewan: 1. Sastre Salvador, Alfonso, geboren Die territoriale Abgrenzung des Fernsehempfangs erfolgt dabei durch die Satellitenposition, das Antennenrichtdiagramm, die Strahlungspolarisation und die Kanalzuteilung für die einzelnen Staaten.

Von einer Bodenstation werden die auszustrahlenden Programme im GHz Bereich zum Satelliten übertragen, dort umgesetzt, verstärkt und im GHz-Bereich wieder abgestrahlt, wobei Frequenzmodulation angewendet wird.

Für den Satellitendirektempfang eignen sich vorzugsweise Gemeinschaftsempfangsanlagen, die neben einer Parabolantenne Einrichtungen zur Verstärkung, Frequenzumsetzung und Modulationsumwandlung aufweisen und so die Wiedergabe der Programme durch handelsübliche Fernsehempfänger ermöglichen.

Satellitengeodäsie: Teilgebiet der kosmischen Geodäsie, durch das Koordinaten terrestrische Punkte, Schwerefeld und Rotationsverhalten der Erde aus Beobachtungen künstlicher Satelliten bestimmt werden.

Bei der geometrischen Satellitengeodäsie wird die Satellitenposition durch gleichzeitige Beobachtung des Satelliten von mindestens 2 Stationen auf der Erde aus ermittelt.

In der Satellitengeodäsie werden die fotografische Satellitenbeobachtung, funkelektronische Entfernungsmessung, Laserdistanzmessung und Messung des Doppler-Effekts angewendet.

Satellitenmeteorologie: Teilgebiet der Meteorologie, das die von Wettersatelliten übermittelten Informationen zur Unterstützung der Wetteranalyse und -prognose auswertet.

Satemsprachen: Untergruppe der indoeuropäischen Sprachen, die zwischen velaren und Labiovelaren Gutturalen nicht unterscheiden, während die palatalen Gutturale besondere Reflexe, vor allem Sibilanten, aufweisen; werden zwar den Kentumsprachen gegenübergestellt, bilden jedoch keine kompakte Dialektgruppe; zu ihnen zählen die indoiranischen Sprachen, Armenisch, Albanisch, Thrakisch, Baltisch, Slawisch unter anderem.

Satie, Erik, Picasso, J. Cocteau um sich, die gegen die bürgerliche Kunsttradition opponierten; auch zahlreiche jüngere Komponisten unter anderem D.

Milhaud, A. Honegger, F. Poulenc beeinflusste er nachhaltig. Saties eigene Werke sind eigenwillig, unkonventionell, zum Teil grotesk in ihrer musikalischen Sprache und Form sowie in ihren Titeln und verbalen Kommentaren.

Satinieren, Satinage: Papierherstellung - Durchgang der Papier- oder Kartonbahn durch den Glatt- Satinier- Kalander, um das Material zu glätten, zu verdichten und glänzend zu machen.

Kunst: neben Humor und Ironie grundlegende Erscheinungsform des Komischen komisch. Literatur: Dichtung, die durch zuspitzende komische Übertreibung von Schwächen und Fehlern historisch überholte gesellschaftliche Erscheinungen entlarvt und verspottet; schärfste Form der literarischen Polemik; bereits im Altertum ausgeprägt zum Beispiel Lucilius, Petronius Arbiter, Horaz ; in der deutschen Literatur erste Blüte im Jahrhundert S.

Brant, T. Murner, F. Reuter unter anderem. Rabener, G. Lichtenberg, G. Lessing, J. Goethe, F. Berühmt wurde H.

Innerhalb der sozialistischen Literatur des Jahrhundert nutzten unter anderem B. Brecht und E. Weinert die Satire als literarische Mittel.

Satis, altägyptische Göttin, besonders in Elephantine verehrt zusammen mit Chnum und Anukis ; galt als Spenderin des reinen Wassers.

Sato, Eisaku, Satpuragebirge: Mittelgebirge im zentralen Vorderindien, zwischen den Tälern des Narmada und Tapti im Nordwesten des Dekan; km lang, höchste Erhebung Dhupgarh mit m; vorwiegend aus Basalten aufgebaut, die über Gondwana Schichten aus rotem Sandstein lagern; bewaldet.

Satrap: altpersische Statthalter eines Verwaltungsbezirks Satrapie mit höchster administrativer, richterlicher und militärische Macht.

Sattlerei: über einen hölzernen Unterbau Sattelbaum aus kräftigem Leder gearbeitetes, besonders an der Unterseite gut gepolstertes Erzeugnis, das mittels eines Gurtes einem Tragtier Pferd, Maulesel, Esel unter anderem auf den Rücken geschnallt wird.

Sattelpferd: im Zweigespann links gehendes Pferd, das früher den Sattel für den Gespannführer trug. Sattelrobbe, Pagophilus groenlandicus: oberseits gelbliche, unterseits silbergraue Hundsrobbe mit dunkler, sattelähnliche Rückenzeichnung; bewohnt arktische Meere und unternimmt jahreszeitliche Wanderungen; die Jungtiere werden im Pack- und Treibeis geboren.

Sattelzugmaschine: zwei- oder dreiachsige Zugmaschine mit kurzem Rad stand und Aufsattelvorrichtung für den ein-, zwei-, in Ausnahmefällen auch dreiachsigen, drehbar mit der Sattelzugmaschine verbundenen Auflieger.

Sättigungsdefizit: Meteorologie Unterschied zwischen dem bei einer bestimmten Temperatur möglichen maximalen Wasserdampfdruck Sättigungsdampfdruck und dem tatsächlich herrschenden Dampfdruck.

Sättigungsdefizit wird in Kilopascal kPa angegeben. Sättigungsdosis: Menge eines Arzneimittels, die erforderlich ist, um eine wirksame Konzentration im Körper zu erreichen.

Physik: elektrische Stromstärke, die unabhängig von der angelegten Spannung ist; bei Elektromagneten auch die Stromstärke, oberhalb der die Magnetisierung nicht weiter zunimmt.

Beim lichtelektrischen und glühelektrischen Effekt ist der Sättigungsstrom erreicht, wenn alle an der Kathode erzeugten Elektronen zur Anode gelangen.

Jahrhundert , Kettenkirche Saturn, Saturnus, alter römischer Bauerngott, dem griechischen Kronos gleichgesetzt; siehe auch Saturnalien.

Saturn: nach dem Gott 1. Seine Figur ist am stärksten abgeplattet. Der Saturn besitzt ein starkes Magnetfeld, ein ausgedehntes Ringsystem, das durch Sonden Nahaufnahmen in einige tausend einzelne Ringe aufgelöst werden konnte, und ein umfangreiches System von Monden; siehe auch Voyager.

Saturnalien: altrömisches Fest zu Ehren des Gottes Saturn; alljährlich am Opfer, Festessen und karnevalähnliche Bräuche waren üblich. An den Saturnalien waren die Standesunterschiede formell aufgehoben, deshalb waren sie besonders ein Fest der Sklaven.

Gandhi geprägte Bezeichnung für spezifische Formen des antikolonialen Kampfes, deren Hauptkennzeichen die Gewaltlosigkeit des Widerstandes war.

Satyrn: in der griechischen Sage Naturdämonen; übermütige, lüsterne Wesen im Gefolge des Dionysos, ursprünglich in Pferdegestalt, später als Mischwesen zwischen Mensch und Bock und oft in Gruppen dargestellt; mitunter mit den Silenen verwechselt, mit diesen verwandt.

Die Regeln zum Aufbau von Sätzen erforscht die Syntax. Hauptbestandteile des Satz sind Subjekt und Prädikat.

Musik: a in sich geschlossener Teil einer zyklischen Komposition Suiten-, Sonaten- oder Sinfonieteil ;. Sportspiele: in verschiedenen Rückschlagspielen ein Spielabschnitt, der nach einer bestimmten Anzahl gewonnener Ballwechsel Punkte beziehungsweise im Tennis gewonnener Spiele bei g 2 Punkten Spielen Vorsprung beendet ist.

Siehe auch Tie break. Satzanalyse: grammatische Zerlegung eines Satzes, vor allem durch Satzgliedbestimmung und Analyse der Wortstellung.

Siehe auch Computersatz. Satzfischproduktion: Aufzucht von Jungfischen in einer Teichwirtschaft oder Fischzuchtanstalt, die zum Abwachsen in ein anderes Gewässer gesetzt werden.

Satzglied: grammatischer Bestandteil eines Satzes, der eine fest umrissene syntaktische Funktion erfüllt Subjekt 2, Prädikat.

Satzspiegel: die einer vollen Textseite entsprechende bedruckte Fläche bei Druckprodukten; soll in einem ästhetisch ansprechenden Verhältnis zum Seitenformat stehen.

Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch: Grundsatz der zweiwertigen Aussagenlogik, der besagt, dass keine Aussage gleichzeitig wahr und falsch sein kann.

Währung ist der Saudi-Riyal. Amtssprache ist Arabisch. Natur: Oberfläche. Den zentralen Landesteil bildet die Landschaft Nadschd, ein wüstenhaftes Hochplateau bis m über dem Meeresspiegel , das von Westen nach Osten abfällt.

Der östliche Landesteil ist die dünenbedeckte, oasendurchsetzte Küstenlandschaft von Al-Hasa; im Nordwesten bis zu m hohe Sicheldünen der Sandwüste Nefud.

Das Klima ist bis auf einige Gebirgsgegenden vollarid. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt zwischen und unter mm. Geschichte: Im 7.

Mit der Auflösung des Abbasiden Kalifats im Jahrhundert fielen die inneren Gebiete der Arabischen Halbinsel in den Zustand feudaler Zersplitterung.

Erst im Wahabiten Staat. Wahhabiten Staates. Vor und nach dem 1. Weltkrieg stabilisierte und erweiterte er teilweise unter geschickter Ausnutzung der internationalen Lage seinen Herrschaftsbereich.

Nach Vereinigung der Zentralgebiete der Arabischen Halbinsel begann Ibn Saud, mit der Durchführung von Verwaltungs-, Gerichts- und anderen Reformen sein Einflussgebiet in einen feudalabsolutistischen Zentralstaat zu verwandeln.

Die innenpolitischen Bestrebungen der saudi-arabischen Herrscher richteten sich auf die Festigung der autoritären Machtstellung und auf die Erhaltung traditioneller Sozialökonomischer Verhältnisse.

Er verfolgte mit innenpolitischen Reformen unter anderem Aufhebung der Sklaverei eine Politik der wirtschaftlichen Modernisierung Saudi-Arabiens, die die Entwicklung kapitalistischer Produktionsverhältnisse einleitete.

Politische Parteien und Organisationen sind verboten. Sauerbruch, Ernst Ferdinand, 3. Freier Sauerstoff findet sich in Luft 20,95 Vol.

Freier Sauerstoff existiert als gewöhnlicher Sauerstoff Disauerstoff , 02, und Ozon Trisauerstoff , Sauerstoff verbindet sich insbesondere bei höherer Temperatur mit nahezu allen anderen Elementen zu Oxiden Oxydation , oft unter Flammenbildung Verbrennung ; in reinem Sauerstoff flammt ein glimmender Holzspan auf Glimmspanprobe.

Unter Sauerstoffbindung verlaufen zum Beispiel das Rosten und andere Korrosionsprozesse, die Alterung von Gummi, die Verwesung organischer Substanz und der energieliefernde Abbau der Nährstoffe im Organismus.

Der vom Menschen eingeatmete Sauerstoff wird durch die roten Blutkörperchen den verschiedenen Körperzellen zugeführt, wo er in Gegenwart von Enzymen die aus der Nahrung stammende Glukose zu Kohlendioxid und Wasser abbaut.

Der bei der Atmung verbrauchte Sauerstoff wird durch die Assimilationstätigkeit der grünen Pflanzen ständig ergänzt. In der Technik gewinnt man Sauerstoff aus Luft durch fraktionierte Kondensation; er kommt unter 15 MPa Druck in blau gekennzeichneten Stahlflaschen in den Handel, deren Armaturen nicht gefettet werden dürfen.

Scheele und unabhängig davon von J. Priestley entdeckt und isoliert; seine Elementarmatur erkannte A.

Lavoisier um Sauerstoffdissoziation: Sauerstoffentbindung aus dem kapillaren Blut an das umgebende, sauerstoff-verbrauchende Gewebe.

Druckdifferenzen spielen auch bei der Bindung von eingeatmetem Sauerstoff in der Lunge eine entscheidende Rolle. Sauerstofffluoride, fälschlich Fluoroxide: chemische Verbindungen zwischen Sauerstoff und Fluor.

Sauerstoffkonverter Verfahren: Sauerstoffaufblasverfahren zur Stahlherstellung im Konverter, wobei der Sauerstoff auf eine direkt dem Hochofen entnommene Roheisenschmelze aufgeblasen wird.

Sauerstoffmetallurgie: Sammelbegriff für moderne metallurgische Verfahren, die auf der Verwendung sauerstoffangereicherter Luft oder technisch reinem Sauerstoff beruhen, zum Beispiel Sauerstoffaufblasverfahren Windfrischverfahren.

Sauerstoffpuls: Quotient aus Sauerstoffaufnahme und Herzschlagfrequenz. Die Bestimmung des Sauerstoffpulses erfolgt bei der Spiroergometrie.

Infolge Zunahme von Sauerstoffaufnahme und Herzschlagfrequenz steigt der Sauerstoffpuls bei Belastungen an.

Die höchsten Anstiege des Sauerstoffpulses erreichen ausdauertrainierte Sportler. Sauerstoffschuld: Defizit zwischen Sauerstoffaufnahme und -bedarf, das zu Beginn körperlicher Arbeit entstehen kann.

Die Sauerstoffschuld wird nach Beendigung der Arbeit durch erhöhte Sauerstoffaufnahme abgetragen. Sauerteig: gärender Teig aus besonders Roggen- Mehl, der neben Hefen Milch- und Essigsäurebakterien enthält; bewirkt als Backzusatz die Lockerung von Brotteigen und trägt wesentlich zur Geschmacksbildung bei.

Sauger: 1. Saugheber, Saugheber Leitung: Einrichtung ohne bewegliche Teile zur Förderung einer Flüssigkeit von einem höheren Niveau in Richtung eines tieferen durch Ausnutzung des natürlichen Gefälles.

Zur Inbetriebnahme muss die Rohrleitung vollgefüllt sein und deshalb vorher entlüftet werden. Saugleistung: Quotient aus der von einer Vakuumpumpe geförderten Gasmenge, bezogen auf den Druck an der Saugseite, und der Zeit.

Säugling: Kind bis zum Ende des ersten Lebensjahres. In dieser Zeit verdreifacht sich das Geburtsgewicht, und die Geburtslänge nimmt etwa um die Hälfte zu; der einjährige Säugling ist etwa 9 bis 10 kg schwer und etwa 75 cm lang.

Saugmotor: Verbrennungsmotor, der das Kraftstoff-Luft-Gemisch unmittelbar durch den Kolbenhub ansaugt im Gegensatz zum Verbrennungsmotor mit Verdichter beziehungsweise Lader.

Bis 25 cm lang die Siamesischen Saugschmerlen Gyrinocheilus aymonieri , die oft in Aquarien gehalten wird. Saugwürmer, Trematoda: Klasse der Plattwürmer; besonders in Wirbeltieren lebende Parasiten mit meist abgeflachtem, ovalem Körper und 1 oder 2 Saugnäpfen; der Darm hat keinen After; Zwitter mit komplizierter Metamorphose und Wirtswechsel.

Siehe auch Leberegel, Leucochloridium, Pansenegel. Architektur: walzenförmige, senkrechte Stütze, meist frei stehend, aber auch als Halb- oder Dreiviertelsäule in die Wand eingebunden.

Die Säule kann tragende oder nur dekorative Funktion haben. Sie verjüngt sich in der Regel nach oben und zeigt in der Mitte des Schafts eine leichte Schwellung Entasis.

Der Schaft kann glatt oder senkrecht gerillt kanneliert , gemustert oder spiralförmig gedreht sein. Ausbildung in der griechischen Baukunst mit 3 Säulenordnungen:.

Die Römer verbanden die Formen des ionischen und des korinthischen Kapitells zum Kompositkapitell. Von der Renaissance wurden die antiken Säulenordnungen wieder eingeführt; sie bildeten einen Hauptgegenstand der Architekturtheorie und blieben bis ins Jahrhundert herrschend.

Physik: das Plasma von Gasentladungen, das den Raum zwischen den Elektroden ausfüllt und dort den Stromfluss ermöglicht, ist durch Raumladungsschichten von den Elektroden getrennt.

Bei hohem Gasdruck herrscht thermisches Gleichgewicht mit Temperaturen von einigen bis K, bei niedrigem Druck ist die Elektronentemperatur viel höher als die der Ionen und Atome.

Die Strahlungsemission der Säule wird in Entladungslampen genutzt. Sault-Sainte-Marie-Kanal: 2 gleichnamige nur etwa 2,5 km lange Schleusenkanäle, von denen je einer am kanadischen und am US-amerikanischen Ufer des Saint Marys River zwischen dem Oberen und Huronsee verläuft; dem Durchgangsverkehr nach der wichtigste Binnenkanal der kapitalistischen Welt; gehört zum Sankt-Lorenz-Seeweg.

Die Sauna dient unter anderem der Abhärtung, der Beeinflussung von Regulationsstörungen des Kreislaufs und des vegetativen Nervensystems.

Saura, Carlos, geboren 4. Nach A. Lavoisier enthalten alle Säuren Sauerstoff, während H. Davy den Wasserstoff als säuretypischem Element ansah.

Nach J. Cady und H. Elsey bezogen alle wasserähnliche Lösungsmittel ein. Brönsted und T. Pearson zurück.

Alle genannten Definitionen sind zurzeit nebeneinander in Gebrauch, so dass man Brönsted-, Lewis-, Pearson-Säuren und entsprechende Basen abgrenzt.

Säurechloride: Substanzen, bei denen die in Carboxyl-, Sulfonsäure- und anderen säurebildenden Gruppen enthaltenen Hydroxylgruppen durch Chloratome ersetzt sind.

Von der Schwefelsäure leitet sich Sulfurylchlorid von der schwefligen Säure Thionylchlorid von der Kohlensäure Phosgen von den Carbonsäuren Carbonsäurechloride ab.

Alle Säurechloride zersetzen sich mit Wasser unter Bildung der betreffenden Säure und Chlorwasserstoff. Säurefarbstoffe: synthetische Farbstoffe, die aus saurer wässriger Lösung besonders Wolle, Seide und basisch modifizierte Polyacrylnitril Faserstoffe unter Salzbildung färben; vorwiegend Hydroxy Azofarbstoffe mit Sulfonsäuregruppen.

Säuren: nach Säuren Arrhenius chemische Verbindungen, die als Ion abspaltbaren und durch unedles Metall ersetzbaren Wasserstoff enthalten und Basen unter Salzbildung neutralisieren siehe auch Säure-Base-Theorie.

Die Wasserstoffionen liegen in der Lösung nicht als freie Protonen, sondern hydratisiert als Oxoniumionen vor, die durch weitere Anlagerung von Wassermolekülen Hydroniumionen bilden.

Die Stärke der Säuren wird durch ihre Dissoziationskonstante bestimmt; starke Säuren, zum Beispiel Perchlorsäure, Salzsäure, Schwefelsäure und Salpetersäure sind in Wasser fast vollständig, schwache Säuren, zum Beispiel Essigsäure, Borsäure und Blausäure gering dissoziiert.

Säureturm: in der Sulfitzellstoff Industrie verwendeter, konischer, kalksteingefüllter Turm zur Säureherstellung. Turm geleitet. Sautet, Claude, geboren Savigny, Friedrich Karl von, Als Haupt der romanistischen Richtung der historischen Rechtsschule trat er für die Weitergeltung des Corpus iuris civilis ein und bekämpfte das Verlangen des Bürgertums nach einer neuen Gesetzgebung, insbesondere einem deutschen Zivilgesetzbuch.

Savonarola, Girolamo, Siedlungsgebiet, vor Christus römisch, im 5. Jahrhundert burgundisch, im 6. Jahrhundert fränkisch, wieder zum Königreich Burgund, mit diesem zum deutschen Reich; Vereinigung mit Piemont; bildete mit Sardinien das Königreich Sardinien Piemont; fiel an Frankreich.

Savoyen: italienisches Herrscherhaus, seit dem Sawallisch, Wolfgang, geboren Sawicka, Hanna, eigentlich Anna Kryztyna Szapiro, Sawizkaja, Swetlana Jewgenjewna, geboren 8.

Sawizki: 1. Konstantin Apollonowitsch, 6. Michail Andrejewitsch, geboren Sawrassow, Alexej Kondratjewitsch, Jahrhundert; einschneidiges Kurzschwert für den Nahkampf.

Der Klang des Saxophons ist hell, doch weich in der Mittellage. Es wurde um von dem belgischen Instrumentenbauer A. Verwendung besonders in Tanz- und Jazzmusik sowie im Blasorchester.

Saxothuringikum: tektonische Einheit des variszischen Gebirges zwischen dem Rhenoherzynikum und dem Moldanubikum, zu der neben den namengebenden Schollen der thüringischen und sächsischen Gebirge unter anderem Odenwald, Spessart und Westsudeten gehören.

Das Saxothuringikum ist durch weite Verbreitung regionalmetamorpher Bereiche und eine Vielzahl magmatischer Tiefenkörper ausgezeichnet. Saxton, Alexander, geboren Say, Jean Baptiste, 5.

Saya San, gestorben Sayers, Dorothy, Saz, Natalija Iljinitschna, geboren Scala, eigentlich Teatro alla Scala: repräsentatives italienisches Operntheater in Mailand, eröffnet; wurde im Toscanini, V.

Sanzogno und seit C. Abbado bestimmten beziehungsweise bestimmen neben berühmten Sängern das Profil der Bühne.

Das reflektierte Licht wird in elektrische Impulse umgewandelt, die umgeformt eine Belichtungslampe oder einen Gravierkopf steuern und so einen Film mit dem ton- und farbwertkorrigierten Bild punktweise belichten oder in eine Metallplatte beziehungsweise Plastfolie entsprechende Rasterpunkte gravieren.

Weltkrieg und bis Hauptstützpunkt der britischen Flotte; am Scarlatti, italienische Komponisten: 1. Alessandro, 2.

Domenico, Armstrong zu einem wichtigen Bestandteil des Jazzgesangs geworden. Scattering führt zu Überreichweiten und wird in Scattering-Richtfunkverbindungen Streustrahlverbindungen ausgenutzt.

Schaben: spannendes Fertigungsverfahren mit nicht ständig im Eingriff befindlichem, einschneidigem, von Hand hin- und herbewegtem Schaber oder mehrschneidigem, maschinell umlaufendem.

Schaberad für Zahnflanken, -Schnecke Werkzeug mit negativem Spanwinkel, das bei geringer Schnittgeschwindigkeit und Spanabnahme die Schnitt- und Vorschubbewegung ausführt.

Schablone: stabile Vorlage aus Pappe, Plast, Blech o. Konzentrierte Farbstofflösungen werden im Streichverfahren auf die Oberfläche der Haarseite von Pelzfellen unter Verwendung von Schablonen mit Mustern natürlicher Fellzeichnungen aufgetragen.

Schabowski, Günter, geboren 4. Ziel ist, den gegnerischen König matt zu setzen Matt oder, infolge Materialverlustes, den Gegner zur Aufgabe zu veranlassen.

Eine Partie gliedert sich in Eröffnung, Mittel- und Endspiel. Weltmeisterschaften seit , Europameisterschaften seit Schachblume, Fritillaria meleagris: Liliengewächs feuchter Wiesen mit schachbrettartig gefleckter, überhängender Blüte; Frühjahrsblüher.

Bautechnik: a vertikaler oder schräger Erdaushub oder Felsausbruch als Zugang zu tieferen Gesteinsschichten, zur Lüftung langer Tunnelstrecken, zur Gewinnung neuer Arbeitsansatzpunkte unter anderem;.

Bergbau: seiger senkrecht oder tonnlägig schräg angelegter Grubenbau von im Verhältnis zur Länge kleinem Querschnitt. Sein Querschnitt, die Schachtscheibe, ist in verschiedene Abteilungen unterteilt.

Ein Nebenschacht dient nur einer der eingangs genannten Aufgaben und wird entsprechend als Seilfahrtschacht, Förderschacht, Wetterschacht, Wasserhaltungsschacht u.

Den obersten Teil eines Schachts nennt man Schachtkopf, den unteren, der im Allgemeinen unterhalb der tiefsten Sohle liegt, Schachtsumpf.

Gegen Gebirgsdruck, Steinfall oder Eindringen von Wasser wird der Schacht entweder gleichzeitig mit dem Abteufen oder unmittelbar danach durch Schachtausbau geschützt.

Schächte werden ausgebaut in Holz nur bei recht- oder vieleckigem Querschnitt , in Mauerung oder Beton in wenig wasserführendem Gebirge oder in Stahl in wasserführendem, lockerem Gebirge.

Die maximale Schachttiefe liegt zurzeit im Steinsalzbergbau bei etwa m, im Kalisalzbergbau bei etwa m, im Steinkohlenbergbau bei etwa m und im Erzbergbau bei etwa m.

Schacht, Hjalmar, Weltkrieges neigte Schacht zu den Plänen der Verschwörer um C. Siehe auch Dachgesellschaft. Schachtelsatz: Satzgefüge mit mehrfachem Ineinander untergeordneter Sätze; als bewusstes Stilmittel nutzbar, als Ergebnis mangelnder Sprachbeherrschung abzulehnen.

Schachtförderanlage: Einrichtung zur Schachtforderung, zum Transport von Material und Menschen nach und von unter Tage.

Siehe auch Bergbau. Schachtofen: metallurgischer Ofen zum Schmelzen oder Reduzieren von metallischen Werkstoffen beziehungsweise Erzen.

Der meist zylindrische Schacht ist höher als weit. Die Einsatzstoffe werden oben zugeführt, sinken im Schacht nach unten und werden dabei aufgeheizt.

Die Schmelzprodukte werden unten dem Schachtofen entnommen. Siehe auch Hochofen, Kupolofen, Niederschachtofen. Schädel, Cranium: Skelett des Kopfes; zu unterscheiden sind der das Gehirn und die Sinnesorgane aufnehmende Hirnschädel Neurocranium und der Gesichtsschädel Viszerocranium.

Schädelbruch: Zusammenhangstrennung der knöchernen Schädelkapsel, oft mit gleichzeitiger Hirnverletzung.

Schädelkapazität: Volumen des Hirnschädelinnenraumes. Die Menschenaffen haben eine mittlere Schädelkapazität von cm3. Beim Homo sapiens beträgt das Mittel für Frauen cm3, für Männer cm3.

Schädellose haben Flossensäume, eine einschichtige Haut, zeitlebens eine Chorda dorsalis, aber kein Knorpel- oder Knochenskelett, segmentierte Muskulatur, ein Neuralrohr Rückenmark mit Sehzellen, einen Kiemendarm und ein geschlossenes Blutkreislaufsystem.

Hierzu gehört das Lanzettfischchen. Schädelnähte: meist stark geschlängelt Zackennaht verlaufende bindegewebige Verbindungen der Schädelknochen; nach Abschluss des Wachstums verknöchert.

Die auffälligsten Schädelnähte sind die des Schädeldaches; die querverlaufende Stirnbein und Scheitelbeine trennende Kranznaht und die längs der Mittellinie ziehende die beiden Scheitelbeine trennende Pfeilnaht.

Durch den Schadenersatz ist der Geschädigte so zu stellen, als wäre das schädigende Ereignis nicht eingetreten.

Schadenersatz ist in Geld zu leisten, andere Leistungen zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes Naturalrestitution können vereinbart werden.

Die Verpflichtung zum Schadenersatz kann auf Verletzung allgemeiner Verhaltenspflichten oder vertragliche Vereinbarungen beruhen.

Für Schadenersatz im Arbeitsverhältnis gelten besondere Regeln. Schaderreger: Sammelbegriff für Faktoren, die den Nutzpflanzen Schaden zufügen, indem sie sie beschädigen oder erkranken lassen und somit in ihrer Existenz bedrohen; führen zu wirtschaftlichen Nachteilen für den Menschen.

Schädlinge: Organismen, die nach dem Werturteil des Menschen seine normale Entwicklung und Gesundheit oder die seiner Nutztiere und -pflanzen beeinträchtigen, volkswirtschaftliche Güter und Vorräte in ihrem Wert mindern oder zerstören.

Man unterscheidet physikalische Schädlingsbekämpfung Absammeln, Fangen in Fallen unter anderem , chemische Schädlingsbekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln Beizen, Nebeln, Stäuben, Spritzen, Sprühen unter anderem und biologische Schädlingsbekämpfung Verwendung von Mikroorganismen und Nutzinsekten, Vogelschutz.

Schadow: 1. Johann Gottfried Schadow, Schadow strebte in seinen Werken einen Ausgleich zwischen Naturwirklichkeit und klassizistische Formgebung an, wobei er sich in seinen Denkmalsentwürfen für die sachlich treue Wiedergabe des Zeitkostüms entschied.

Seine Werke gehören zu den bedeutendsten Bildwerken des deutschen Klassizismus. Wilhelm von Schadow, 6. Seine Bildnisse gehören zu den besten Leistungen der nazarenischen Romantik und des Biedermeiers.

Schadr, eigentlich Iwanow, Iwan Dmitrijewitsch, Nach einem von den Ideen des Humanismus und des sozialen Protestes geprägten Frühwerk wurde Schadr mit seinen, ein neues Menschenbild formulierenden Büsten, Statuen, Denkmalsentwürfen und Porträts zu einem Hauptvertreter sozialistisch-realistische Bildhauerkunst.

Schadstoffe: Gesamtheit der schädlichen Bestandteile im Abgas einer Verbrennungskraftmaschine, wie Kohlenmonoxid, Stickoxide, Schwefeldioxid und teerhaltige, krebserzeugende Stoffe.

Die Menge des ökologisch schädlichen Anteils ist gesetzlich festgelegt und darf nicht überschritten werden.

Schaduf: altägyptisches Schöpfwerk zur Feldbewässerung; besteht aus vertikal beweglichen Stangen mit Schöpfeimern. Schaefer-Ast, Albert, 7.

Schafe sind gewandt kletternde, gut springende, anspruchslose Gebirgstiere bis in m Höhe. Das Wildschafe 0. In Nordamerika sind die Dickhornschafe O.

Die Domestikation ging etwa vor Christus wahrscheinlich im Orient und in Südeuropa vor sich. Die mischwolligen Schafe haben verlängertes Unterhaar, jedoch sind Ober- und Unterhaar noch deutlich zu unterscheiden.

Schlichtwollige Schafrassen besitzen fast kein Oberhaar mehr. Die beste Wollqualität weisen die feinwolligen Schafe zum Beispiel Merinoschafe auf, die nur noch mehr oder weniger stark gekräuseltes Unterhaar haben.

Schaffer, Gordon, geboren 1. Schaffer war unter anderem Präsidiumsmitglied des Weltfriedensrates. Schaffhausen: 1.

Jahrhundert , spätgotische Pfarrkirche. Schaffner: 1. Jakob, Schafkälte: häufiger Kälterückfall in Mittel- und Westeuropa etwa zwischen Juni z.

Siehe auch Eisheilige. Schafran, Daniil Borissowitsch, geboren Die Wollfeinheit mittlerer Haardurchmesser liegt zwischen 10 nm und etwa 40 im.

Schaginjan, Marietta Sergejewna, 3. Sie schuf mehrere Werke über W. Goethe vor. Schakale: hundeartige Raubtiere, Gestalt wolfsähnlich, jedoch kleiner und schwächer; jagen meist in Rudeln, fressen auch Aas und Feldfrüchte; leben in Südeuropa, Südasien und Afrika.

Schäkel: U- oder V-förmig gestaltetes Maschinenteil, meist aus Stahl, dessen freie Schenkel durch eine besonders geformte Schraube geschlossen werden können; dient zum Verbinden von Ketten oder zum Anschlägen von Transportketten an die Anschlagösen oder -äugen.

Schale: 1. Die Schale nimmt die auftretenden Lasten durch Längsbeanspruchung innerhalb ihrer Fläche auf und führt sie über die aussteifenden Randglieder ab.

Konoid Schale. Es bilden sich bleibende Knochenauftreibungen oder Gelenkverwachsungen als Folge immer wiederkehrender Verletzungen bei einseitiger Belastung bestimmter Gelenkabschnitte.

Fertigungstechnik: spannendes Fertigungsverfahren mit mehrschneidigem Werkzeug Schälkopf , dessen nach innen gerichtete, nacheinander angeordnete Schneiden das zylindrische Werkstück auf einem exzentrischen Flugkreis mit hoher Schnittgeschwindigkeit umlaufen und die Schnitt- und axiale Vorschubbewegung ausführen.

Das Werkstück vollführt im Zwanglauf dazu eine kreisende Vorschubbewegung. Schälen dient zur Herstellung langer Gewindespindeln, kann auch zur Vorbearbeitung von Rundmaterial verwendet werden.

Holztechnik: spanloses Furnierschneiden mit radial zum drehenden Schälblock gerichteter Werkzeugbewegung; bei zentrischer Einspannung des Schälblocks werden Rundschälfurniere ein Band je Block und bei exzentrischer Einspannung Exzenterschälfurniere ein Blatt je Umdrehung gefertigt.

Schalenweichtiere, Conchifera: Unterstamm der Weichtiere mit etwa Arten. Schaljapin, Fjodor Iwanowitsch, Der Schall breitet sich in Gasen und Flüssigkeiten als Longitudinalwelle Kompressionswelle aus, in festen Stoffen sind auch Transversalwellen Scherwellen möglich.

Als Schallfeld bezeichnet man einen stofferfüllten Raum, in dem sich der Schall ausbreitet. Die Schallschnelle ist die Geschwindigkeit der im Schallfeld schwingenden Teilchen.

Die Schallintensität gibt die zeit- und flächenbezogene strömende Schallenergie an. Schallempfänger Mikrophone wandeln Schallwellen in elektrischen Schwingungen um; das menschliche Ohr ist ein Schallempfänger, in dem die Lautstärkeempfindung dem Logarithmus des Schalldrucks annähernd proportional ist Lautstärkepegel.

Siehe auch Infraschall, Ultraschall, Hyperschall. Schall, Ekkehard, geboren Brecht und M. Wekwerth zu einem bedeutenden Brecht-Interpreten; wirkte auch in Filmen und Fernsehproduktionen mit; seit stellvertretender Intendant des Berliner Ensembles.

Schallmauer: bildhafte Bezeichnung für die starke Zunahme der Widerstandskraft beim Erreichen der Schallgeschwindigkeit durch einen Flugkörper. Schallpegelmesser: Gerät zur Messung des Schalldruckpegels.

Ein Mikrophon wandelt den auftretenden Schall in eine elektrische Wechselspannung um, die verstärkt, mit Filtern bewertet, danach gleichgerichtet und von einem Anzeigegerät mit einstellbarer Zeitbewertung gemessen wird.

Angezeigt wird der Schalldruckpegel in Dezibel dB. Schallplatte: dünne Scheibe aus PVC von 17 oder 30 cm Durchmesser, die beiderseitig in einer spiralförmigen Rille nicht löschbare Schallaufzeichnungen enthält, die mit dem Plattenspieler wiedergegeben und sehr oft wiederholt werden können.

Sanierung, Gebisssanierung: Stomatologie Schaffen gesunder Mundverhältnisse, insbesondere durch Ausschaltung von chronischen Entzündungszuständen Zahnreinigung, Entfernen erhaltungsunwürdiger Zähne und Wurzeln und Wiederherstellen von Kaufunktion und Ästhetik Füllungstherapie, Zahnersatz. Ein Wort, ein einziges Wort. Beste Spielothek in Bronzell finden dicke Flechte goldbrauner Färbung fiel auf die Schulter und verlor sich im Busen. Helene blieb einen Augenblick stehen, dann lächelte sie und ging. Wahhabiten Staates. Ein tüchtiger Arzt! Ihr Platz war neben der ersten Ulme. Als sehr starke Säure löst Salzsäure viele Metalle jedoch Zehnarmiger KopffГјГџer Kupfer Beste Spielothek in Mannersdorf am Leithagebirge finden anderem und die Edelmetalle unter Wasserstoffentwicklung und Bildung der entsprechenden Chloride auf. Es war, als sähe man eins jener Riesenleckermahle, das die Kinder im Traume sehen Salvius, gestorben vor Christus, syrischer Sklave; Führer der aufständischen Sklaven im 2.

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